Schwedische Julkuchen

Morgen ist schon der vierte Advent,
und wieder ist die Zeit wie im Flug vergangen.
Auch heute habe ich wieder ein weihnachtliches Rezept für Euch:

Schwedische Julkuchen

Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß
  • 1 Pr. Salz
  • 3 Msp. gem. Kardamom
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Hagelzucker
  • 4 TL gem. Zimt

Zubereitung:

  • Butter in Flöckchen schneiden und mit Zucker, Ei, Eigelb, Salz und Kardamom schaumig rühren.
  • Mehl mit Backpulver darüber sieben und unterrühren.
  • Den Teig mit den Händen verkneten, teilen und zu zwei Rollen mit einem Durchmesser von ca. 3 cm formen. In Folie wickeln und eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Backofen auf 220 °C vorheizen.
  • Die Rollen in 0,5 cm breite Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Das Eiweiß verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen. Zimt und Hagelzucker mischen und über die Plätzchen streuen.
  • Die Plätzchen auf mittlerer Schiene ca. 12 Minuten goldgelb backen.
  • Die fertig gebackenen Plätzchen auskühlen lassen, dann für etwa 10 Tage in einer verschlossenen Dose aufbewahren, damit sie durchziehen können.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Backen und ein schönes viertes Adventswochenende

Weihnachten in Frankreich

Auch heute habe ich wieder eine weihnachtliche Leckerei für Euch, eine besondere Biskuitrolle mit Schokoladenfüllung, die Bûche de Noël, die in Frankreich traditionell zum Weihnachtsessen dazugehört. Bûche heißt auf Deutsch Baumstamm, und Noël heißt Weihnachten. Ich verrate Euch heute also, wie Ihr einen Weihnachtsbaumstamm backen könnt.

Bûche de NoëlBûche de Noël

Zutaten für den Teig:

  • 5 Eigelb
  • 5 EL kaltes Wasser
  • 100 g Zucker
  • 5 Eiweiß
  • 1 Pr. Salz
  • 150 g Mehl
  • Butter zum Einfetten
  • Zucker zum Bestreuen

Zutaten für die Füllung und die Verzierung:

  • 150 g Schokolade
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 4 Eigelb
  • 2 EL Rum oder Cognac
  • 1 Pr. Salz
  • geh. Pistazien
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Eigelb mit dem Wasser in einer Schüssel schaumig schlagen, nach und nach etwa 3/4 des Zuckers einstreuen. Weiterschlagen, bis die Masse weißschaumig ist.
  2. Eiweiß mit der Prise Salz zu schnittfestem Schnee schlagen, anschließend langsam den restlichen Zucker unterschlagen.
  3. Den Eischnee auf die Eigelbcreme gleiten lassen, das Mehl darübersieben und alles locker aber gründlich vermischen.
  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Papier mit Butter einfetten. Den Teig darauf verstreichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (200 °C Ober- & Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 10 – 15 Minuten backen.
  6. Ein Küchentuch auf die Arbeitsfläche legen und gleichmäßig mit Zucker bestreuen. Den Biskuit vorsichtig darauf stürzen, Blech abnehmen, das Backpapier mit etwas kaltem Wasser befeuchten und dann vorsichtig abziehen. Den Biskuit mit Hilfe des Tuches aufrollen; abkühlen lassen.
  7. Für die Buttercreme die Schokolade zerteilen und im heißen Wasserbad schmelzen. Auf Körpertemperatur abkühlen lassen.
  8. Die Butter sehr schaumig schlagen, dabei abwechselnd Puderzucker, Eigelb, Salz und Rum/Cognac zufügen. Die geschmolzene Schokolade teelöffelweise unterrühren. Weiterschlagen, bis die Masse locker und schaumig ist.
  9. Den Biskuit vorsichtig abrollen und mit etwa der Hälfte der Buttercreme bestreichen. Dann wieder vorsichtig mit dem Tuch zur Rolle wickeln.
  10. Biskuitrolle und restliche Buttercreme für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  11. Die Creme nochmal kräftig durchrühren, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in dicht nebeneinander liegenden Streifen auf die Rolle spritzen. (Wer keinen Spritzbeutel hat oder nicht gerne damit arbeitet, kann die Rolle auch mit der Creme bestreichen und mit einer Kuchengabel die Borkenstruktur in die Creme drücken.)
  12. Die Rolle für weitere 3 Stunden kühlen.
  13. Von der Rolle ein oder zwei Stücke/Scheiben abschneiden und seitlich an oder oben auf den Baumstamm als Äste anlegen.
  14. Den Baumstamm mit Moos (gehackten Pistazien) und Schnee (Puderzucker) verzieren.
  15. Mit einer schönen Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schokolade genießen!

Nun wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Nachbacken und ein schönes drittes Adventswochenende!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

26Morgen ist schon der zweite Advent 🕯🕯 – und passend dazu gibt es heute meinen ersten Blogbeitrag für Euch.
Eigentlich wollte ich den Blog ja für Themen aus den Bereichen Sprache, Übersetzung, Kulturspezifika etc. reservieren, aber im Moment reißt mich die Vorweihnachtsstimmung mit… 🎅⭐🎄

Für mich ist es gerade höchste Zeit, unser Lieblingsweihnachtsgebäck zu backen: Elisenlebkuchen. Schon von klein auf war Backen – besonders in der Adventszeit – eine meiner Leidenschaften. Vor einigen Jahren fand dann das Rezept für die Elisenlebkuchen seinen Weg über das Bookcrossing-Forum (Bookcrossing ist eine andere meiner Leidenschaften) zu mir. Seither gehören die Elisenlebkuchen bei uns fest zur Vorweihnachtszeit dazu. Da ich Euch über das Internet leider keine Lebkuchen zum Probieren anbieten kann – mein Mann schimpft immer so über die Krümel in der Netzwerkbuchse 😉 – verrate ich Euch heute das Rezept, damit Ihr sie selber nachbacken könnt.

Elisenlebkuchen
Zutaten:

  • 400 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g zerkleinerte Mandelblättchen
  • 8 mittlere Eier
  • 500 g brauner Zucker
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • ca. 40 große Oblaten (oder 75 kleine)
  • Kuvertüre oder Zuckerguss nach Geschmack

Zubereitung:
Die Eier schaumig rühren, Zucker zugeben und verrühren. Orangeat und Zitronat kleiner hacken und mit Mandeln, Nüssen und dem Lebkuchengewürz nach und nach zugeben und alles gründlich verrühren.
2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen.
Backblech leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen, mit Oblaten belegen und mit Esslöffeln den Teig verteilen. Mit einem nassen Messer glattstreichen.
Bei 180 °C backen, bis Oberfläche leicht gebräunt ist (das dauert ca. 20-25 Min). Mit Kuvertüre oder Zuckerguss und evtl. mit halbierten Mandeln verzieren.

Nun wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Backen und ein schönes zweites Adventswochenende!